ENDER/KOLOSKO
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Fotos © Jil Hesse (l) und Sinje Hasheider (m, r)
Stefan Kolosko, aufgewachsen im Ostberlin der 70er Jahre, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Engagements u.a. am Berliner Ensemble, der Volksbühne Berlin, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Schauspielhaus Zürich, dem Festspielhaus Bayreuth, der Oper Bonn und der Ruhrtriennale. Von 2007 bis 2010 Leitung eines THEATER UND SCHULE (TUSCH) Kernprojektes in Berlin. 2009/2010 Mitspieler in SIGNAS SALO am Theater Republique in Kopenhagen.
Langjährige Arbeit mit Einar Schleef und Christoph Schlingensief. In dessen letzter Inszenierung VIA INTOLLERANZA II, spielt er das Alter Ego von Christoph Schlingensief. VIA INTOLLERANZA II war 2011 beim Berliner Theatertreffen und beim Festival Politik im Freien Theater in Dresden zu sehen, 2012 Einladung zum Theaterfestival in Warschau.
Vorstellungen in Burkina Faso sind geplant. Schlingensiefs Kurzfilm THE AFRICAN TWIN TOWERS, in dem Kolosko Hauptdarsteller ist, war zur Berlinale 2012 eingeladen. Im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2012 Premiere von KNISTERN DER ZEIT, Sibylle Dahrendorfs Dokumentation über Christoph Schlingensiefs Operndorf. DECKNAME LUNA, ZDF-Zweiteiler, Regie: Ute Wieland, hatte Premiere beim Filmfest München 2012. 2013 Dreh mit George Clooney in MONUMENTS MEN, Weltpremiere bei der Berlinale 2014. 2015 erschienen Schlingensiefs THE AFRICAN TWIN TOWERS und VIA INTOLLERANZA II mit Stefan Kolosko bei der Filmgalerie 451 auf DVD. Im Oktober 2015 Einladung zu den Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Film DAS GESTÄNDNIS von Bernd Michael Lade, Kinostart 15. September 2016. In der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 spielt Stefan Kolosko die Rolle des Achior in JUDITH in der Regie von Frank Castorf an der Volksbühne Berlin.
Stefan Kolosko wird von der AGENTUR OSMAN vertreten.


Nina Ender, geboren am 13. 06. 1980 in Erlangen als drittes von sechs Kindern, absolvierte das Grundstudium in Journalistik und Germanistik mit Schwerpunkt Theater an der Universität Hamburg, bevor sie von 2004-2008 Szenisches Schreiben an Universität der Künste Berlin studierte. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Einladung zum Dramatikerworkshop des Berliner Theatertreffens 2005 und zum Wochenende der jungen Dramatiker an den Münchner Kammerspielen 2006 mit dem Stück NEUES LAND. 2006 mit dem Stück STILL STILL MEINE KLEINE TOCHTER außerdem Einladung zu den Werkstatttagen am Wiener Burgtheater und zum Forum Junger Autoren Europas der Theaterbiennale Wiesbaden / Neue Stücke aus Europa. 2008 Uraufführung von BETA im Rahmen der DEUTSCHLAND-SAGA an der Schaubühne Berlin (Regie: Jan-Christoph Gockel). Gewinnerin des 5. Stückewettbewerbs der Schaubühne Berlin mit dem Stück DIE WISSENDEN (UA 2009 Schaubühne Berlin, Regie: Jan-Christoph Gockel). 2009 mit DIE WISSENDEN Einladung zum Autorenwochenende am Staatstheater Stuttgart und auf Vorschlag von Barbara Burckhardt (Theater heute) Stipendiatin der CAA Berlin (Contemporary Arts Alliance Berlin) sowie Förderpreis für Literatur der Stadt Ulm. 2010 Jahres-Stipendium Literatur der Kunststiftung Baden-Württemberg, 2012 Projektstipendium des Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg für PIDKID.DE (UA 2013 am Theater Ulm), mit dem Nina Ender für den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014 nominiert worden ist. Zum 50jährigen Jubiläum der Musikschule Ulm UA des Auftragswerkes/Librettos PLÄNG im November 2014. Für ihr jüngstes Stück POLYBOSKOMPLEX (frei zur UA) erhält Nina Ender 2016 den 2. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis.
Nina Ender wird vertreten vom Verlag FELIX BLOCH ERBEN, Berlin.

Gemeinsam realisierten Nina Ender und Stefan Kolosko in der Spielzeit 2011/12 auf Kampnagel die Bühnenstadt
DER UNTERGANG II - Ein starkes Stück Theater ohne Bruno Ganz / DIE STADT DER VERLORENEN UTOPIEN und in der Spielzeit  2012/13 HAMLETANSTALT – Ein Luxusoratorium (gefördert von der Kulturbehörde Hamburg) sowie im Rahmen des Schwerpunktes OLD SCHOOL - VON ALTEN LERNEN auf Kampnagel DIE STADT DER KINDER UND SENIOREN (gefördert von der Hohmann-Stiftung).
Am Theater Ulm arbeiteten sie in der Spielzeit 2012/13 mit vielen Schülern aus und um Ulm herum an 
TULMULT – Eine Stadt für Geschichten (gefördert vom Ulmer Kulturamt und der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg) und sind Initiatoren der Veranstaltungsreihe GEMEINGUT – Das Theater kommt zu Besuch (gefördert u.a. von der Otto-Kässbohrer-Stiftung) am Theater Ulm, Zusammenarbeit u.a. mit der Lebenshilfe Ulm und Ulmer Auszubildenden (nominiert für den BRIDGE-Preis der Lebenshilfe Baden-Württemberg 2013).
Anfang der Spielzeit 2013/14 inszenierten ENDER/KOLOSKO auf Kampnagel PARZIVALPARK – Forschungsstandort auf dem Schlachtfeld der Hochleistungsgesellschaft (gefördert von der Kulturbehörde Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Gabriele Fink Stiftung) und machten zur Eröffnung der Intendanz vom Armin Petras am Schauspiel Stuttgart eine SCHWÄTZLEJAGD.

Die ganze Spielzeit 2013/14 über arbeiteten ENDER/KOLOSKO außerdem am Theater Oberhausen und am Ringlokschuppen Mülheim, wo sie mit den Projekten DAS ZENTRUM LEBT! (gefördert vom Fonds Darstellende Künste e.V., Sonderprojekte „Theater im öffentl. Raum“) und OBERHEIMAT - Es werde Licht (gefördert vom Kultusministerium NRW), ins gesellschaftliche Abseits geratene Orte wiederbelichteten und -belebten.
Im März 2015 Uraufführung ihrer Produktion FAUSTFESTUNG – Eine Spiel- und Bildungsreise (gefördert von der Kulturbehörde Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Gabriele Fink Stiftung) auf Kampnagel in Hamburg. Die nächste Produktion auf Kampnagel NIBELUNGSIEDLUNG (gefördert von der Kulturbehörde Hamburg) findet in der Spielzeit 2016/17 statt.

HAMLETANSTALT und PARZIVALPARK waren in der engeren Auswahl für das Festival Politik im freien Theater 2014, die HAMLETANSTALT war im Mai 2014 zum Festival ODYSSEE : ERINNERN am Theater Bremerhaven eingeladen.


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Fotos © Anja Köhne


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Foto © Ava Pivot
Stefan Kolosko in VIA INTOLLERANZA II von Christoph Schlingensief
3sat-Aufzeichnung, Theatertreffen Berlin, 2011



Portraet_Stefan_Kolosko_Foto_David_Reisler.jpgFoto © David Reisler

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Foto © Martina Strilic
Nina Ender gewinnt mit DIE WISSENDEN
den 5. Stückewettbewerb der Schaubühne Berlin
  Preisverleihung beim FESTIVAL INTERNATIONALE NEUE DRAMATIK (F.I.N.D.) mit Laudatio von Jens Hillje